Schon bei der Entwicklung der ersten Computer griff man zur Datenspeicherung auf die bereits in Maschinenwebstühlen oder Musikinstrumenten bekannte Lochbandtechnik zurück. Funktionierende Geräte dieser Art gibt es heute kaum noch, daher bin ich natürlich sehr froh, das meine Robotron Anlage noch (teilweise) funktioniert.
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Man sieht auf dem nebenstehenden Bild einen Lochbandleser (links) und einen Lochbandstanzer (rechts) mit ihren Netzteilen und einem Lochbandabwickler. Die Komponenten der Anlage waren im Zentrum für Umweltgestaltung und im Institut für Wasserwirtschaft in Berlin in Betrieb.Die Anlage diente zum Einlesen und Abspeichern von Daten oder Programmen an einem K1510-Rechnersystem, bei mir ist sie an einem A5120 angeschlossen. |
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Hier der Lochbandleser Typ Robotron Daro 1210-0333 Gebaut wurde er noch 1981. |
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| Der Lochbandstanzer Robotron Daro 1215-1001 Rechts daneben ein Abwickelgerät Robotron Daro 1227-2201 |
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| Hier sind noch die benötigten Netzteile für Lochbandleser und Lochbandstanzer zu sehen: Links: Robotron Daro 1060-2001 und 1060-1001 für den Lochbandleser, rechts: Robotron Daro 1215-1111 für den Lochbandstanzer. Letzteres Gerät enthält auch die Elektronik für das SIF ("Standardinterface"). | ![]() |
| Lochstreifen | ![]() |
Und nun lesen wir mal einen Lochstreifen ein:
| Lochband wird eingelegt. Der Drehknopf vorn rechts ist für die Einstellung der zu verarbeitenden Lochbandbreite. | ![]() |
| Starten der Software auf dem A5120 | ![]() |
| Diskette, Dateinamen und Kopfzeile eingeben | ![]() |
| Lochband einlesen und Inhalt auf Diskette speichern | ![]() |
| Abgespeicherte Datei ansehen | ![]() |
Der Stanzer ist zwar technisch ebenfalls in Ordnung, leider habe ich aber bisher nicht die Software, um ihn auf einem K1520 System anzusteuern...